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Optimalen Solarstrom-Ertrag erzielen: Wir prüfen für Sie Ausrichtung und Neigungswinkel.

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    Photovoltaik | Solaranlage Ausrichtung | Neigungswinkel | Tabelle | Rechner | Ost | West

    Photovoltaik & Solaranlage Ausrichtung / Neigungswinkel – Tabelle, Rechner & Karte für Ost / West

    Eine Photovoltaikanlage erzeugt sauberen Strom. Sie schützt die Umwelt und spart Ihnen bares Geld – jahrzehntelang. Das geht aber nur, wenn die PV-Anlage genug Sonne tanken kann, um effizient Energie zu erzeugen. Um so viel Sonnenenergie wie möglich aufzufangen, sollten Solaranlagen eine bestimmte Ausrichtung zur Sonne haben.

    Der erste Schritt, wenn Sie uns kontaktieren, ist eine genaue Bestandsaufnahme Ihrer Dachfläche für eine Photovoltaikanlage. Dafür ziehen wir die Einstrahlungskarte des Deutschen Wetterdienstes zu Rate, die mit Satellitendaten zur Globalstrahlung erstellt wird, sowie (wenn vorhanden) das örtliche Solarkataster.

     

    Abb.: Jahressumme der Sonneneinstrahlung in Deutschland

    Der Freistaat Thüringen stellt eine Solarrechner-Karte mit Geodaten zur Verfügung, in dem Sie ganz einfach nach Ihrer Adresse suchen und die Eignung Ihres Daches oder Ihrer Freifläche auf Photovoltaik-Nutzung testen können.

    Welcher Neigungswinkel für eine Dach-Photovoltaikanlage?

    Prinzipiell ist jede Dachfläche und Dachart geeignet, um eine PV-Anlage zu installieren.
    Die höchsten Erträge werden rein rechnerisch erzielt, wenn die Solarmodule einen Neigungswinkel von 90° zum Sonnenstand ermöglichen (also einen rechten Winkel). Im Norden Deutschlands, wo die Sonne etwas niedriger am Himmel steht, muss die Neigung Ihres Daches demnach etwas steiler sein als im Süden Deutschlands. Als Optimum gilt ein Neigungswinkel von 30° bei einer Süd-Dachfläche.

    Ist Ihr Dach flacher als 6°, werden die Solarmodule meist aufgeständert installiert, sodass sie in zwei Richtungen weisen: nach Osten sowie nach Westen. Der Ertrag pro Modul ist bei solchen Anlagen zwar etwas niedriger, da sie entweder nur vormittags oder nur nachmittags den idealen Neigungswinkel der Sonne erfassen. Doch da hier mehr Module auf dieselbe Fläche passen, übersteigt der Gesamtertrag einer Ost-West-Anlage den einer Süd-Anlage. Außerdem haben moderne Solarmodule, vor allem monokristalline Module, eine deutlich bessere Energieeffizienz und arbeiten auch bei Schwachlicht sehr effektiv.

    Nach unserer Erfahrung bringen Photovoltaikanlagen in Ost-West-Ausrichtung bis zu 40 % mehr Ertrag!

    Was ist die beste Ausrichtung für Solaranlagen?

    Deutlich wichtiger als die Neigung Ihres Daches ist seine Ausrichtung. Um das Maximum an täglicher Sonneneinstrahlung aufzufangen, sollten die Module einer PV-Anlage nach Süden ausgerichtet sein, denn von dort fällt am längsten der Sonnenschein ein. Selbst eine Abweichung von 45° in Richtung West oder Ost erzielt immer noch 95 % des maximalen Ertrags. Auf Flachdächern ist eine Ost-West-Ausrichtung der Panels sogar noch wirkungsvoller, da sie die Dachfläche besser ausnutzt.

    Vor allem bei der Eigennutzung des Solarstroms ist es entscheidend, wann in Ihrem Haushalt oder Betrieb die Hauptlast anfällt. Liegt die Hauptaktivität in den Morgen- und Vormittagsstunden, macht sich eine Ausrichtung nach Osten bezahlt, weil um diese Zeit die Sonne am stärksten auf die Panels scheint. Bei Nutzungsspitzen am Nachmittag sollten Sie eine West-Ausrichtung bevorzugen. Unumgänglich für eine seriöse Beratung ist daher eine ausführliche Vorabprüfung mit Lastgangmessung und einer gründlichen Verschattungsanalyse.

    Zur Planung

    Verschattung von PV-Anlagen

    Solaranlagen erzeugen auch bei bewölktem Himmel oder Regenwetter noch Energie, allerdings deutlich weniger. Um zu entscheiden, ob der Betrieb einer Photovoltaikanlage wirtschaftlich ist, muss der Anteil möglicher Verschattungen im Vorhinein genau analysiert werden. Schon ein Schattenfleck auf einem einzelnen Modul mindert die Leistung des gesamten Strings, da die Panels in Reihe geschaltet sind (vergleichbar mit einem Gartenschlauch, der geknickt wird: Durch den Engpass an einer Stelle wird der Wasserfluss im gesamten Schlauch verringert). Bypassdioden können dieses Problem mindern, aber nicht beheben.

    Hier setzen wir für Sie sogenannte Leistungsoptimierer ein. Diese DC-DC-Wandler überwachen die Leistung der einzelnen Module. Sie kommen zum Einsatz, wenn Solarmodule im gleichen String unterschiedliche Erträge liefern, weil sie ungleichmäßig beschienen werden. Mit der Umwandlung des Gleichstroms aus den Modulen in Gleichstrom mit einer anderen Spannung wird der optimale Maximum Power Point (MPP) für jedes Modul erreicht. Mit anderen Worten: Der Knick im Gartenschlauch wird überbrückt, sodass die Gesamtleistung wieder höher ist.

    So lassen sich Ursachen für Verschattungen beheben:

    VerschattungsursacheBehebung
    wandernde Verschattungen im Tagesverlauf (z. B. Masten, Gebäude, Bäume, Gauben )Leistungsoptimierer einsetzen
    Satellitenschüssel, Äste, Antennen etc.Verschattungsursache entfernen oder umsetzen
    Module entsprechend platzieren
    konstante/jahreszeitliche Verschattungen
    (z. B. umgebende Gebäude, Hügel, Bäume)
    Leistungsoptimierer einsetzen

    Über Karten-Analysen, Ortsbegehungen und eine Planungssoftware, die Verschattungen im Jahresverlauf modelliert, versuchen wir, Verschattungen Ihrer Dachfläche möglichst auszuschließen. Im Einzelfall und bei hohem Eigenverbrauch lohnt sich selbst die Installation in verschatteten Bereichen oder auf einer Nord-Dachseite.

    Das optimale Photovoltaik-Dach

    Das tatsächliche Potential Ihres Daches für eine Photovoltaiknutzung ergibt sich aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Größen: Je geringer zum Beispiel die Neigung des Daches ist, desto weniger fällt die Ausrichtung ins Gewicht. Bei einer stärkeren Dachneigung wird es umso wichtiger, wie genau die Dachausrichtung ist – vor allem, wenn Ihr Gewerbe Strom verstärkt zu bestimmten Tageszeiten nutzt.

    Keine Sorge: Selbst wenn Ihr Dach nicht perfekt ausgerichtet ist, kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem für eine Photovoltaik-Nutzung in Frage. Sprechen Sie uns am besten noch heute an und übermitteln Sie uns Ihre Daten. Wir erstellen für Sie eine genaue Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, für die wir umfangreiches Kartenmaterial verwenden. Mit unseren Prognoseberechnungen können Sie das Ertragspotenzial Ihres Daches exakt ermitteln und entscheiden, wie viel Strom Sie in Zukunft sparen möchten.

    Das Team von Solar Mitte arbeitet seit über zehn Jahren in der Photovoltaik-Branche und kann aus Ihrem Dach das Maximum an Energieertrag herausholen!

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    Ein Portrait von Marc Camphausen am Schreibtisch
    Marc Camphausen
    Geschäftsführer
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    Häufig gestellte Fragen

    Um einen möglichst hohen Energieertrag zu liefern, soll eine Photovoltaikanlage auf einem 30° geneigten Dach exakt nach Süden zeigen. Auch geringfügige Abweichungen nach Südost oder Südwest sind akzeptabel. Auf Flachdächern bringen Solarpanels in Ost/West-Ausrichtung einen noch höheren Ertrag.

    Die Ausrichtung eines Daches nach Süden wird in Grad angegeben, wobei ein Dach, das exakt nach Süden zeigt, eine Ausrichtung von 0° aufweist. Mit Hilfe einer Windrose und eines Geo-Dreiecks mit Winkelmesser oder einfach mit einem Kompass lässt sich die Dachausrichtung exakt ermitteln.

    Nach Süden gerichtete Dächer oder flach geneigte Dachflächen (für eine Ost/West-Aufständerung) sind ideal für Photovoltaikanlagen. Dazu kommt das Ausmaß der Globalstrahlung, die im Süden allgemein höher ist. Ob Ihr Dach für die Solarstrom-Erzeugung geeignet ist und wie viel Sonnenenergie Sie im Durchschnitt nutzen können, erfahren Sie im Solarkataster und auf der Einstrahlungskarte des Deutschen Wetterdienstes.

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